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Infrastrukturausbau dringend notwendig

CH.DE.WEBTRAINS.NET
17/12/2008 UM 07 UHR 24

Und die Nachfrageprognosen zeigen ungebremst nach oben, besonders in den Hauptverkehrszeiten und zwischen den grossen Zentren. Deshalb ist der Ausbau des Schienennetzes – zunächst mit ZEB 1 und danach mit weiteren Ausbauschritten – dringend. Die SBB hat dem Bund zudem eine Liste von ausführungsreifen Projekten im Umfang von insgesamt 1,2 Milliarden Franken überreicht, die im Rahmen eines allfälligen Konjunkturprogramms rasch realisiert werden könnten. Darunter sind auch Projekte zur beschleunigten Realisierung nötiger Infrastrukturausbauten. «Jeder zusätzliche Zug gefährdet heute die Stabilität des Gesamtsystems», sagte Andreas Meyer. Je dichter der Verkehr, desto grösser sind die Störungsanfälligkeit und die Auswirkungen von Störungen. Deshalb hat das Störungsmanagement bei der SBB eine hohe Priorität. So ist beispielsweise eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der SBB intensiv daran, die Betriebsstörungen der letzten Monate in der Romandie vertieft zu analysieren und Massnahmen zu erarbeiten.

Sowohl die Beschaffung neuen Rollmaterials wie auch der Infrastrukturausbau benötigen lange Vorlauf- und Realisierungsfristen. Mit weiteren gezielten Massnahmen wird die SBB versuchen, die zunehmenden Kapazitätsengpässe in den Hauptverkehrszeiten zu entlasten. Mit Verstärkungen, Doppelführungen und zusätzlichen Zügen baut die SBB das Angebot in den Belastungsspitzen aus. So gibt es im neuen Fahrplan etliche neue Frühzüge. Unter Leitung des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) muss das Preissystem im Rahmen eines Gesamtplans schrittweise weiterentwickelt werden. Geprüft wird etwa die Möglichkeit, mit zusätzlichen Billettangeboten ausserhalb der Hauptverkehrszeiten die Pendlerspitzen zu entlasten. Die im vergangenen Dezember lancierte, vergünstigte 9-Uhr-Tageskarte zum Halbtax ist ein Erfolg. Im laufenden Jahr reisten bisher über 340 000 Kunden mit einer 9-Uhr-Tageskarte und 360 000 mit einer «konventionellen» Tageskarte.

Energiesparwochen bei der SBB zahlen sich aus

Die SBB hat in den letzten zwei Wochen Energiesparwochen durchgeführt. Die Bilanz ist erfreulich: Sowohl beim Strom- wie auch beim Wärmeverbrauch liessen sich spürbare Einsparungen erzielen und der Energieverbrauch senken.

Fahrplan 09 : Schneller, häufiger und bequemer

Der neue Fahrplan 2009 bringt den Bahnkundinnen und -kunden in der Schweiz ab dem 14. Dezember 2008 schnellere und häufigere Verbindungen.

«Wir brauchen Züge und keine Strafzahlungen»

Am diesjährigen Lieferanten-Tag hat der Personenverkehr SBB primär Zulieferfirmen ausgezeichnet.

Bahnhof Zug wird zur RailCity

Der vor fünf Jahren neu eröffnete Bahnhof Zug wird per Ende November zur RailCity. Zug ist damit der achte Grossbahnhof der die Anforderungen für dieses Qualitätslabel der SBB erfüllt.

SBB Online-Fahrplan auch fürs iPhone

Seit Mai 2008 bietet die SBB ihren Kundinnen und Kunden mit «SBB NaviGo» einen Fahrplan für das Mobiltelefon an. Ab sofort können nun auch iPhone-Benutzer von SBB Fahrplandaten in Echtzeit profitieren.

Neuer Auftrag von Shell für ChemOil

Die ChemOil Logistics AG in Basel, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Schweizer Güterbahn SBB Cargo, ist vom internationalen Mineralölkonzern Shell mit der Beförderung von Jet-Treibstoffen von Deutschland in die Schweiz beauftragt worden.

SBB setzt neue Billettautomaten

Im November startet im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) planmässig die Ablösung der alten Tastenautomaten.

SBB eröffnet Zentrum Plaza

Der öffentliche Verkehr stösst in der Stadt Zürich an seine Grenzen. Darum wird die sogenannte Durchmesserlinie gebaut. Sie verbindet Altstetten via Zürich Hauptbahnhof mit Oerlikon. Ab dem Jahr 2013 kann damit die angespannte Verkehrssituation deutlich entlastet werden.

Neue Abstellplätze für Velos und Autos eingeweiht

Die Stadt Sursee und die SBB feierten heute Morgen die Eröffnung des zusätzlichen Zweiradunterstands und der neuen P+Rail-Anlage beim Bahnhof Sursee.

«Dominos» kommen später

Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2008 müssen die SBB und ihre Walliser Regionalverkehrs-Tochtergesellschaft RegionAlps ohne die umgebauten Triebzüge des Typs «Domino» auskommen.

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