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23/02/2009 UM 08 UHR 12
Die Organisation der unterstützenden Querschnitts-Fachbereiche wird vereinfacht. Dadurch lässt sich die Zahl der Stellen schweizweit um rund 60 reduzieren. Zu Entlassungen kommt es nicht; die SBB sucht für alle betroffenen Mitarbeitenden eine neue Beschäftigungslösung.
Die Betriebsführung SBB wickelt auf dem weltweit am stärksten befahrenen Schienennetz täglich 7000 Personen- und 2000 Güterzüge ab. In den nächsten fünf Jahren wird der Bahnverkehr um schätzungsweise weitere 10 Prozent zunehmen. Um dafür gewappnet zu sein, konzentriert sich die Betriebsführung künftig noch vermehrt auf ihr Kerngeschäft. Der Verwaltungsrat der SBB hat diese Stossrichtung sowie deren Umsetzung an seiner jüngsten Sitzung gutgeheissen.
Auf Mitte Jahr wird die Netzleitung als zentrales Steuerorgan der netzweiten Bahnproduktion auf einen 24-Stunden-Betrieb ausgebaut. Die Rangierbahnhöfe werden neu nicht mehr zentral geführt, sondern in die bestehenden regionalen Betriebsführungsregionen integriert. Die Betriebswehr wird zusammengelegt mit der zweiten Interventionseinheit der Betriebsführung, den «betrieblichen Linien- und Knotenteams», die für Störungsbehebungen vor Ort zuständig sind. Und schliesslich wird die Erbringung unterstützender Fachleistungen durch organisatorische Anpassungen vereinfacht. Dies betrifft beispielsweise die Erarbeitung von Qualitätsstandards oder Ausbildungsprogrammen. Diese werden neu zentral erarbeitet und dezentral ausgeführt, wodurch die heutigen Strukturen vereinfacht werden können.
Mit diesen Optimierungen lassen sich Synergien gewinnen, was die Reduktion von rund 60 Stellen im Overhead-Bereich zur Folge hat; dies entspricht knapp 2 Prozent des gesamten Personalbestands der Betriebsführung von rund 3100 Personen. Die 60 Stellen sind über die ganze Schweiz verteilt, rund 30 davon liegen in der Stadt Bern; hier hat die SBB allein im vergangenen Jahr mehr als 250 Stellen neu angesiedelt. Von den Anpassungen nicht betroffen sind die operativen Bereiche der Betriebsführung wie etwa die Betriebsleitzentralen oder die Stellwerke.
Die SBB hat die Sozialpartner bereits frühzeitig über die geplanten Massnahmen informiert und führt die Suche nach neuen Beschäftigungen gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitenden durch. Entlassungen gibt es gemäss geltendem Gesamtarbeitsvertrag keine.
14 Extrazüge an die Luzerner FasnachtDie Betriebswehr SBB in Basel erhält einen neuen, leistungsstarken Lösch- und Rettungszug.
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