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Volkswirtschaftliche Situation berücksichtigt

CH.DE.WEBTRAINS.NET
29/03/2009 UM 07 UHR 32

Trotzdem haben die Verantwortlichen des VöV und der SBB beschlossen, auf eine Preiserhöhung per Dezember 2009 zu verzichten. Damit berücksichtigt der öV Schweiz die schwierige wirtschaftliche Situation und nimmt seine volkswirtschaftliche Verantwortung wahr.

Nach der Sitzung der zuständigen VöV-Kommission von heute Morgen ist klar: Auf die ursprünglich geplanten Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr per Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wird verzichtet. Dies obwohl die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs ihre Angebote und den Service laufend ausbauen sowie die Engpässe beispielsweise beim Rollmaterial grosse Investitionen erfordern. Dazu kommen aufgelaufene Mehrkosten wie etwa höhere Energie-, Lohn- und Sachkosten. Alleine die SBB wird bis ins Jahr 2030 insgesamt 20 Milliarden Franken in neues Rollmaterial investieren. Die öV-Unternehmen gehen davon aus, dass Preiserhöhungen hingegen auf Dezember 2010 unausweichlich sein werden.

VöV-Direktor Peter Vollmer und SBB CEO Andreas Meyer begründeten diese von der SBB und den anderen Transportunternehmungen einmütig gefasste Entscheidung mit dem Verantwortungsbewusstsein des öffentlichen Verkehrs in der schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der sich die Schweiz gegenwärtig befindet.

«Der öV-Schweiz will damit einen spürbaren Beitrag zum Erhalt der Kaufkraft der Bevölkerung leisten. Obwohl die Abwägung zwischen betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und der volkswirtschaftlichen Verantwortung keiner Unternehmung leicht gefallen ist, wollen wir mit dem Verzicht auf Preiserhöhungen ein klares Zeichen setzen», unterstrich VöV-Chef Vollmer. «Der SBB CEO ist mit diesem Anliegen frühzeitig an den VöV gelangt.»

SBB CEO Andreas Meyer erklärte dazu: «Eigentlich sind wir auf höhere Preise angewiesen. Wir bieten mehr Angebot und Service. Angesichts der schwierigen Konjunkturlage wollen wir jedoch unsere Kundinnen und Kunden nicht noch mehr belasten. Deshalb haben wir entschieden, den Antrag auf eine Preiserhöhung um ein Jahr zu verschieben.» Der SBB CEO erklärte vor den Medien, dass die SBB im Fernverkehr gut unterwegs ist. Schwieriger sehe die Situation für alle Transportunternehmungen im Regionalverkehr aus. «Einerseits steigen verständlicherweise die Ansprüche der Kunden an das Rollmaterial. Andererseits werden dadurch längerfristig die Kostendeckungsgrade sinken», sagte Andreas Meyer. «Die Herausforderungen verstärken sich durch das überproportionale Wachstum in den Hauptverkehrszeiten. Die SBB investiert massiv in neues Rollmaterial, um mehr Sitzplätze zu schaffen. Das alles kostet Geld, das die Unternehmen auch wieder einnehmen müssen. Da sind sich alle öV-Unternehmen einig.»

Darüber hinaus hält die SBB an ihrem Ziel fest, Bahnreisen ausserhalb der Spitzenzeiten am Morgen mit günstigen Angeboten attraktiver zu machen. Sie wird deshalb dem VöV noch in diesem Jahr die Einführung eines 9-Uhr-General-Abos vorschlagen. «Damit lösen wir unser Versprechen ein. Wir wollen diejenigen Kunden mit attraktiven Preisvorteilen belohnen, die später losfahren und Platz machen können für unsere Pendler», sagte Andreas Meyer. Die SBB wird überdies bereits im Sommer ihr Angebot «Click&Rail» mit günstigen Spartickets im Internet weiter ausbauen. Sie bietet im Internet kontingentierte günstige Billette für schwach ausgelastete Züge an. Die Kunden profitieren dabei von Vergünstigungen um bis zu 70 Prozent gegenüber dem Normalpreis.

Die SBB modernisiert den Bahnhof Altdorf

Die SBB modernisiert den Bahnhof Altdorf. Die Vorarbeiten haben bereits letzten Herbst begonnen, im April nehmen die Bauteams die Hauptarbeiten in Angriff. Den Baubeginn feierten die SBB, der Kanton Uri und die Gemeinde Altdorf heute Morgen mit einem symbolischen Spatenstich.

SBB erweitert Angebot im Bahnhof Olten

Ab Ende Jahr profitieren die Reisenden im Bahnhof Olten von einem erweiterten Dienstleistungs- und Einkaufsangebot. In den Bahnhof ziehen neu eine Drogerie, ein Multimediashop und ein Café-Bistro ein. Die entsprechenden Verträge mit den Anbietern schloss die SBB in den vergangenen Wochen ab.

SBB Cargo verbessert CO2-Bilanz

Die Schweizer Güterbahn SBB Cargo entlastet mit dem Schienengüterverkehr die Umwelt mit rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und unterstützt ihre Kunden neu mit einem individuellen Emissionsreporting.

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Rund 18 000 Fasnächtler und Schaulustige nutzten während der diesjährigen Luzerner Fasnacht den öffentlichen Verkehr mit den UBS-Fasnachtsbilletten und Fasnachtspässen. Mit den Spezialtickets reisten sie stau-, stressfrei und sicher nach Luzern und wieder nach Hause.

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Der ZVV bewertete 2008 zum dritten Mal die Leistungen der SBB bezüglich Pünktlichkeit, Information im Störungsfall und Sauberkeit.

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