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SBB verzeichnet ein erfreuliches erstes Halbjahr

CH.DE.WEBTRAINS.NET
01/10/2009 UM 06 UHR 40

So konnte auch der konjunkturell bedingte Einbruch der Transportnachfrage im Güterverkehr finanziell teilweise aufgefangen werden. Im Personenverkehr hält das Wachstum an, erneut entschieden sich mehr Reisende für den Zug. Parallel dazu stellt die SBB bei ihren Kunden ein verstärktes Kostenbewusstsein fest. 88,2% der Kunden (2008: 86,2%) erreichten ihr Ziel im ersten Halbjahr 2009 mit weniger als drei Minuten Verspätung. Angesichts grosser Investitionen etwa in neues Rollmaterial und in die Substanz der Infrastruktur sowie in Anbetracht des Arbeitgeberbeitrags zur Sanierung der Pensionskasse, ist die SBB auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen.

Die SBB weist für das erste Halbjahr 2009 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein gutes Ergebnis aus. Mit verschiedenen Massnahmen wie einem differenzierten Einstellungs- und Ausgabenstopp konnten die Folgen der Wirtschaftskrise gelindert werden. Das Konzernergebnis verbesserte sich im Periodenvergleich von CHF 104,7 Mio. auf CHF 132,8 Mio. (+26,8%), hauptsächlich wegen einmaliger Sondereffekte: Nach Abzug aufgelöster, nicht mehr benötigter Wertberichtigungen und Rückstellungen von rund CHF 27 Mio. bewegt sich das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Der Betriebsaufwand konnte erheblich gesenkt werden (- 201,2 Mio). Positiv wirkten sich zudem die gesteigerten Segmentergebnisse im Personenverkehr und bei den Immobilien aus. Hingegen prägte der wirtschaftlich bedingte Nachfragerückgang das Resultat von SBB Cargo. Das negative Ergebnis der Infrastruktur ist auf gesunkene Trassenerträge und einen erhöhten Mittelbedarf für den Unterhalt zurück zu führen. Nur dank laufender Investitionen in den Erhalt des Netzes lässt sich das aktuelle Qualitätsniveau halten.

Die SBB musste bislang wegen der Wirtschaftskrise keine Stellen abbauen. Der durchschnittliche Personalbestand inklusive Tochtergesellschaften nahm im Periodenvergleich um 215 auf 27 910 Vollzeitstellen zu. Neue Stellen schuf die SBB dabei wegen des Mehrangebots hauptsächlich beim Zug- und Lokpersonal sowie bei der Bahnpolizei. Um die Sozialpartnerschaft zu stärken, unterzeichnete die SBB mit den Gewerkschaften ein Abkommen, das die Information und Konsultation der Verbände bei wesentlichen Reorganisationen regelt. Dank verbindlicher Regeln und des frühzeitigen Einbezugs der Sozialpartner sollen Auseinandersetzungen künftig vermieden werden.

In den nächsten Jahren sieht sich die SBB mit grossen Investitionen konfrontiert. Nebst der Beschaffung von neuem Rollmaterial im Umfang von rund CHF 20 Mia bis 2030 steht die Sanierung der Pensionskasse im Vordergrund. Diese fordert Mitarbeitende und SBB ausserordentlich. Der Arbeitgeberanteil belastet die SBB während 10 Jahren mit knapp CHF 100 Mio. jährlich und danach 15 weitere Jahre mit rund CHF 25 Mio. In Anbetracht dieser bevorstehenden Investitionen und des kontinuierlichen Angebotsausbaus muss die SBB künftig mehr Einnahmen generieren können, wobei sie auf eine Tariferhöhung vor Dezember 2010 verzichtet. Die letzte Preiserhöhung fand im Jahr 2007 statt. Auch die Substanzerhaltung des immer intensiver genutzten Netzes bedarf zusätzlicher finanzieller Mittel, um die Verfügbarkeit der Anlagen trotz des steten Mehrverkehrs in Zukunft auf hohem Niveau gewährleisten zu können.

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