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Separate Gesellschaft für Transitverkehre

CH.DE.WEBTRAINS.NET
18/03/2010 UM 06 UHR 52

Die SBB hat die strategischen Stossrichtungen für die Entwicklung ihres Güterbereiches weiter konkretisiert. Die internationalen Ganzzugsverkehre im alpenquerenden Transitverkehr werden in eine separate Gesellschaft ausgegliedert mit dem Ziel, dank schlanken Strukturen kostengünstiger produzieren zu können.

Mit dem Entscheid zur Trennung und Fokussierung der beiden Geschäftsfelder hat die SBB die zukünftige strategische Stossrichtung ihres Güterbereichs festgelegt. Sie schafft damit die Voraussetzung, dass SBB Cargo die Zukunft des Unternehmens wirtschaftlich verbessern kann. Mit der strategischen Stossrichtung erfüllt SBB Cargo die berechtigten Interessen der Kunden nach einem verlässlichen, langfristig orientierten Partner. Die Umsetzung der Entscheide zur Weiterentwicklung von SBB Cargo wird wesentliche Schritte zur Kostensenkung und zur Verbesserung des Ergebnisses notwendig machen.

Im Schweizer Wagenladungsverkehr (WLV) wird SBB Cargo weiterhin ein vollständiges Produktportfolio für den Transport von Einzelwagen, Wagengruppen und Ganzzügen innerhalb der Schweiz anbieten. Die grosse Stärke von SBB Cargo ist dabei neben dem dichten Netzwerk die enge logistische Verzahnung mit den Grosskunden. Diese soll in Zukunft noch besser strukturiert und ausgebaut werden. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit über eine Standardisierung und eine Optimierung des auf die verladende Wirtschaft ausgerichteten Netzwerks mit zentralen Netzknoten zu verbessern. Ferner werden zusätzliche Leistungen verursachergerecht verrechnet.

Auf dieser Basis sollen, wo notwendig, Optimierungen vorgenommen werden, um einerseits eine für die Kunden verlässliche und andererseits eine für SBB Cargo kostendeckende Bedienung sicherzustellen. Falls in bedeutenden Fällen keine für beide Seiten befriedigenden Lösungen gefunden werden können, sollen diese dem Bund unterbreitet werden zur Entscheidung, ob eine Subventionierung erfolgen soll.

Die Suche nach solchen tragfähigen Lösungen wird viele Einzelgespräche notwendig machen und mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Im WLV Schweiz soll damit bis Ende 2013 ein positives Ergebnis erzielt werden, das auch die notwendigen Reinvestitionen in Rollmaterial und den Finanzaufwand abdeckt.

Da der Wagenladungsverkehr stark von Import-/Exportverkehren primär von/nach Deutschland, Italien und Frankreich, abhängig ist, sollen diese Transportvolumen über bilaterale Kooperationsabkommen mit DB, SNCF und weiteren Partnern abgesichert werden. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit werden dabei Standards für Qualität und Pünktlichkeit vereinbart. Zusätzlich soll die Qualität der Transporte mit X-Rail, einer Allianz von sieben europäischen Güterbahnen, verbessert und damit die Wettbewersbfähigkeit gegenüber der Strasse gestärkt werden.

Voraussetzung für den Erfolg dieser Stossrichtung sind zudem gesicherte, günstige und stabile Rahmenbedingungen (darunter das Nachtfahrverbot, Subventionen, Trassenpreise) und die Sicherung der notwendigen Kapazitäten auch während der Hauptverkehrszeit bei der Infrastruktur (Verfügbarkeit Trassen).

49%-Beteiligung von Grossbahnen ist keine Option

Die Pläne der SBB, die Profitabilität und Eigenwirtschaftlichkeit ihres Güterbereichs mit Beteiligungen von Grossbahnen zu stärken, sind durch die aktuelle Wirtschaftskrise erschwert worden.

SBB Cargo baut Online-Informationen aus

Drei neue Anwendungen auf der Internetseite www.sbbcargo.com schaffen einen einfachen Zugang zu wichtigen Informationen des Güterverkehrs.

SBB Cargo startet Kooperation mit myclimate

Die Schweizer Güterbahn SBB Cargo kooperiert neu mit der Nonprofit-Stiftung myclimate, um ihren Kunden einen komplett klimaneutralen Transport anzubieten. Die CO2-Emissionen einer Bahnfahrt werden dabei durch Klimaschutzmassnahmen an einem anderen Ort neutralisiert.

Wachstum im Personenverkehr, Gegenwind im Cargo

Der Personenverkehr vermochte die Leistungen in der Berichtsperiode abermals zu steigern, doch der durchschnittliche Ertrag pro Zugkilometer ist rückläufig. Im Gegensatz zum Personenverkehr bekommt die Gütersparte den harten Gegenwind der Wirtschaftskrise massiv zu spüren.

SBB verzeichnet ein erfreuliches erstes Halbjahr

Die SBB steigerte das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2009 gegenüber der Vorjahresperiode dank Sondereffekten um 26,8% auf CHF 132,8 Mio. Die in allen Bereichen ergriffenen Massnahmen gegen die Wirtschaftskrise zeigen Wirkung.

SBB präsentiert sich an der Freiburger Messe

Als Brücke zwischen der Romandie und der Deutschschweiz ist die Bahnlinie Fribourg–Bern eine der wichtigsten der Schweiz. Die SBB freut sich deshalb, vom 2. bis zum 11. Oktober erstmals an der Freiburger Messe dabei zu sein.

Neues Angebot in Sion und Renens

SBB Cargo baut das Angebot für Strasse-Schiene-Transporte in der Schweiz weiter aus. An je einem Standort in der Westschweiz und im Wallis gibt es jetzt bessere Umschlagsmöglichkeiten für Güter, die in Container verladen sind.

Erfolgreicher Umbau des ersten Tm IV

Das Industriewerk Biel modernisiert 23 Rangiertraktoren des Typs Tm IV für SBB Cargo. Die Fahrzeuge werden für weitere 20 Jahre Betrieb fit gemacht. Den ersten Rangiertraktor übergibt SBB Personenverkehr heute an SBB Cargo.

Zeitungen und Zeitschriften fahren Bahn

Die Valora AG setzt bei der Entsorgung von alten Zeitschriften und Zeitungen auf die Dienstleistung von SBB Cargo.

Rangierbahnhof Rotkreuz wird umgenutzt

Der Rangierbahnhof Rotkreuz wird per 7. September 2009 in einen SBB Cargo Teambahnhof umgenutzt. Die SBB hat diese Massnahme aufgrund des starken und langfristigen Rückgangs der Nachfrage in den Rangierbahnhöfen beschlossen. Dadurch gehen 21 Stellen verloren.

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