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SBB modernisiert bestehende Fahrzeug-Flotte

CH.DE.WEBTRAINS.NET
22/03/2010 UM 07 UHR 10

Für 86 Mio. Franken saniert und klimatisiert die SBB bis 2013 180 einstöckige Reisezugwagen 2. Klasse des Typs Bpm 51. Damit wird deren schweizweiter Einsatz bis über 2020 hinaus möglich. Weiter übernimmt die SBB 13 GTW-Triebzüge der BLS, um im Berner und Solothurner Jura ein Flügelzug-Konzept umzusetzen.

Der Rollmaterialpark des SBB Fernverkehrs stösst mit dem aktuellen Angebot an seine Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage steigt in den nächsten Jahren weiter an und erfordert Angebotsausbauten. Die SBB ergreift zahlreiche Massnahmen, um die sich abzeichnenden Engpässe beim Rollmaterial zu beseitigen. Bis 2030 investiert die SBB rund 20 Mia. Franken eigener Mittel in moderne Züge. Im Frühsommer löst sie mit der Vergabe von neuen Doppelstockzügen für den Fernverkehr die grösste Rollmaterialbestellung ihrer Geschichte aus.

Die SBB wertet 180 ihrer 203 einstöckigen Reisezugwagen 2. Klasse des Typs Bpm 51 auf. Die SBB Industriewerke Olten und Bellinzona sanieren und klimatisieren die Wagen in den nächsten drei Jahren für 86 Mio. Franken. Die Fahrzeuge sind durchschnittlich 35 Jahre alt; dank der Aufwertung können sie weitere acht bis zehn Jahre auf Schweizer Schienen rollen. Auch künftig werden die Bpm 51 zwischen Genf und Brig, auf der Linie Basel–Aarau–Zürich–Ziegelbrücke–Chur, am Gotthard sowie je nach Bedarf zusätzlich eingesetzt.

Die Arbeiten umfassen den Einbau von Klimaanlagen, die Aufarbeitung der Drehgestelle, eine neue Notbremsanforderung, die Automatisierung der Einstiegstüren sowie den Einbau der seitenselektiven Türöffnung und die Rostsanierung der Wagenkasten. Die Wagen werden innen aufgefrischt und aussen neu lackiert. Dank der aufgewerteten Fahrzeuge macht die SBB einen weiteren Schritt in Richtung Qualitätssteigerung für den Fahrgast.

Die SBB setzt in ihrer Flottenstrategie nicht nur auf Modernisierungen, sondern beschafft auch zusätzliche Fahrzeuge. Von der BLS übernimmt sie 13 GTW-Züge des Herstellers Stadler Rail und richtet sie stärker auf die Kundenanforderungen aus. Der Verwaltungsrat der SBB hat den dafür nötigen Kredit von 61,9 Mio. Franken genehmigt.

Die GTW-Züge hat die BLS 2004 beschafft. Sie eignen sich bestens, um im Berner Jura – wie vom Besteller gefordert – ab dem Fahrplanwechsel 2013 ein Flügelzug-Konzept einzuführen. Ab diesem Zeitpunkt verkehren die Züge von Biel nach Sonceboz-Sombeval und werden dort getrennt: Ein Teil des Zuges fährt anschliessend nach La Chaux-de-Fonds weiter, der andere via Moutier nach Solothurn.

SBB und BLS haben bereits über das neue Linienmanagement ab Dezember 2010 im Raum Luzern West sowie im Berner und Solothurner Jura informiert. Bis das Flügelzug-Konzept mit den 13 GTW-Zügen umgesetzt wird, kommen im Jura zwischenzeitlich Domino-Züge zum Einsatz. Die GTW fahren während dieser Zeit in Luzern West.

Kostenführerschaft im Transitverkehr

Bei den internationalen Ganzzugsverkehren – insbesondere im Transport von Containern und Wechselbehältern – konzentriert sich SBB Cargo in Zukunft auf die Rolle als Traktionär auf dem Nord-Süd Korridor zwischen den Nordseehäfen und Norditalien.

Einsatz von SBB-Zügen auf der Gäubahn ab 21. März

Der neu gewählte Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Stefan Mappus, hat sich heute in Berlin mit DB-Vorstandschef Dr. Rüdiger Grube zu einem ersten Spitzengespräch getroffen.

Separate Gesellschaft für Transitverkehre

Im Schweizer Wagenladungsverkehr will SBB Cargo ihre Dienstleistungen in Zukunft stärker standardisieren und ihr Angebot enger mit ihren Kunden verzahnen. Die Entscheide zur weiteren Umsetzung fallen im Laufe des Sommers.

Sehr hohe Pünktlichkeit im Zürcher S-Bahn-Netz

Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV bewertete 2009 zum vierten Mal die Leistungen der SBB bezüglich Pünktlichkeit, Information im Störungsfall und Sauberkeit im Zürcher S-Bahn-Netz.

Rail Service ab Ende Juni 2011 vollständig in Brig

Die SBB konzentriert die Contact-Center-Aktivitäten des Personenverkehrs per Ende Juni 2011 vollständig im SBB Contact Center in Brig, da die Zahl der Anrufe rückläufig ist.

Adlertunnel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt

Die SBB saniert bis Oktober 2010 den doppelspurigen Adlertunnel zwischen Liestal und Muttenz.

SBB Infrastruktur konzentriert sich auf Kernaufgab

Angesichts des stark gestiegenen Mittelbedarfs für die Bahninfrastrukturen setzt die SBB ein Kostensenkungsprogramm um. In der Verwaltung und Führung der Division Infrastruktur werden rund 60 Mio. Franken jährlich eingespart; betroffen sind 300 bis 350 Stellen.

SBB sucht 90 neue Zugbegleiterinnen und -begleiter

Ab Juni 2011 werden Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter der SBB auf den Strecken Lausanne–Paris, Genf–Paris und Bern–Paris ihre Kolleginnen und Kollegen der französischen Bahngesellschaft SNCF durchgehend begleiten. Die SBB schreibt für die interessante Aufgabe 90 neue Stellen aus.

Interessensbekundung der SBB

Die Region Piemont platzierte im November 2009 eine europaweite Ausschreibung Regionalverkehrsleistungen.

Die Tarifmassnahmen 2010/2011

Am 5. März 2009 haben die Schweizer Transportunternehmungen aus Rücksicht auf die damalige Wirtschaftslage auf die ursprünglich geplanten Preiserhöhungen per Dezember 2009 verzichtet.

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